Terrarienpflanzen nach Beckentyp

Hier finden sie alle im Lexikon beschriebenen Terrarienpflanzen – alphabetisch nach Beckentyp gegliedert.

Beckentypen oder Vivarientypen sind:

Das Aquarium

Dieser Begriff bedarf eigentlich keiner Erklärung, schliesslich war die Aquaristik lange vor der Terraristik ein weltweit bekanntes und beliebtes Hobby.
Siehe Wikipedia

Das Aquaterrarium

Das Aquaterrarium bildet einen fliessenden Übergang vom Aquarium zum Terrarium. Der Begriff selbst ist nicht enger definiert, wobei in der Regel in einem Aquaterrarium der Wasserteil dominiert. Immer mehr Aquarianer erweitern ihr Aquarium indem sie z.B. eine Mangrovenwurzel aus dem Wasser ragen, das Becken dazu oben offen lassen, und einen dichten emersen Pflanzenbewuchs anstreben. In der Terraristik werden Aquaterrarien z.B. zur Haltung von Amphibien, wasserliebenden Reptilien oder Süsswasserkrebsen verwendet.

Leider häufen sich immer mehr verfälschte Definitionen im Internet an, wodurch beispielsweise der Begriff Aquaterrarium mit Paludarium gleichgestellt wird (Wikipedia! – Der Eintrag in Wikipedia wurde von uns korrigiert). Dies ist falsch, da ein Sumpf kein klares Wasser vorraussetzt, und ein Terrarium mit Wasserteil nicht bedeuten muss, dass sich sumpfige Stellen darin befinden.

Akzeptiert man den Begriff Aquaterrarium als Überbegriff, können Paludarium (Sumpfterrarium), Riparium (Uferterrarium) und Rivarium (Bachlaufterrarium) als Unterbegriffe – als feinere Abstufungen des Aquaterrariums – verstanden werden.

Das Paludarium

…ist laut Wortherkunft (lat. “palus” = Sumpf) ein Becken welches ein Sumpfgebiet nachstellt. Betrachtet man sich das Biotop Sumpf, besitzt (streng genommen) ein Paludarium nicht unbedingt einen klaren Wasserteil, nur wenig bis keinen festen (trockenen) Boden und eine genau daran adaptierte Vegetation (z.B. div. Carnivoren, Sphagnum- oder Cyperus- Arten).

Die umgangssprachliche Verwendung des Wortes wird grober genommen, da nur wenige so spezialisierte Terrarientiere gehalten werden. Aus diesem Grund werden hier Pflanzen gelistet, die zwar nicht unbedingt spezialisiert sind, jedoch ein solches Milieu gut vertragen.

Das Riparium

Das Riparium ist ein in der Vivaristik selten genutzter Begriff und beschreibt eine Sonderform, die ein Ufer-Biotop nachstellt (lat. “ripa” = Ufer). Ein Uferterrarium besitzt einen mehr oder weniger klar von einem Wasserteil abgegrenzten Landteil. Der Landteil selbst oder der Großteil des Landteils ist nicht dauernass und wird von terrestrischen Pflanzen bewachsen.

Das Rivarium

ist die seltenste Sonderform des Aquaterrarium, da es ausschliesslich einen Bachlauf (lat. “rivus” = Bach, Fluß) nachstellt. Nur wenige Tiere sind speziell an fliessendes Wasser gebunden (z. B. Staurois natator), einige Pflanzenarten kommen in der Natur zwar direkt z. B. an Wasserfällen vor, können meist aber auch an anderen Stellen gedeihen (z. B. Microsorum pteropus).

Das tropische Terrarium

Dieser Begriff bedarf keiner besonderen Erklärung.
Siehe Wikipedia Regenwaldterrarium, oder Terrarium und Tropen.

Das Wüsten- und Trockenterrarium

Dieser Begriff bedarf ebenfalls keiner gesonderten Erklärung.
Siehe Beschreibung auf Aquarium-Terrarium.info oder Wikipedia: Terrarium, Wüste und Steppe.