Botanischer Name: Selaginella martensii

Trivialname: Martens´ Mooskraut

Herkunft: und (, , , , , ) [1]

Aussehen: buschig wachsender Farn der im Gesamten hell- bis dunkel- oder grau-grün gefärbt sein kann. Die dickfleischigen, schuppenartigen Blättchen liegen eng an. Die Wedel bilden an den Achseln der Wedelabschnitte dicke glasig wirkende Wurzeln die senkrecht Richtung (feuchtes) Substrat wachsen und kurz davor verzweigen können, erst am Substrat angelangt bilden sich die feinen Haarwurzeln. Lange Wedel hängen vorne über, die Wedelabschnitte überlappen sich.

Größe: Gesamthöhe 15 bis 30cm geeignet für Vivarien ab: 30cm

Substrat: humoses, leicht saures Substrat, das nicht versumpfen darf. Kultur auch epiphytisch möglich, beim Pflanzen direkt auf Holz oder Rückwand muss der Untergrund stetig (leicht) feucht sein und die Luftfeuchtigkeit idealerweise 80% betragen. Direkt am Wasserfall gefällt es S. martensii -nach meinen Erfahrungen- nicht so sehr.

Feuchtigkeitsbedarf: mittel bis hoch

Luftfeuchtigkeit: 60 bis 85%

Lichtbedarf: mittel, im gut ausgeleuchteten Vivarium auch schattig.

Temperatur: 16 bis max. 30°C

Vermehrung: Durch Teilung oder Absenker. Auch kann ein Teil eines Wedel abgeschnitten werden, dieser muss mind. 2 (von den beschriebenen langen) Wurzeln inkl. Haarwurzeln besitzen, die Schnittstelle muss nicht eingepflanzt werden, die Wurzeln alleine reichen aus.

Im Vivarium mit: kleine Amphibien

Besonderheiten: Selaginella gilt als salzempfindlich, daher sollte man beim Düngen vorsichtig sein. Achtung beim Kauf im Gartencenter: Die Pflanzen sind extrem „gepusht“ und haben oft Probleme bei der Eingewöhnung im Terrarium, vor allem wenn Entfernen der Erde und Klimaumstellung gleichzeitig vollzogen werden!

Sonstiges: Von diesem einfach im Handel erhältlichen Moosfarn werden ausser der nativen Form auch verschiedene Sorten wie „Watsoniana“ oder „Albovariegata“ angeboten. S. martensii enthält nach MUSZYNSKI (1948) Alkaloide, eine Unverträglichkeit oder Giftigkeit wurde in der Terraristik bisher noch nicht berichtet.

Quellennachweise

  1. Karte mit Fundorten von S. martensii Zur Quelle…