Botanischer Name: Rhipsalis pilocarpa

Synonym: Erythrorhipsalis pilocarpa

Trivialname: Rutenkaktus

Herkunft: – Rio de Janeiro, Sao Paulo

Aussehen: Buschig verzweigte, epiphytische oder lithophytische Hängepflanze mit sehr feinen grau bis weissen Dornen. Bei starker Beleuchtung können sich Triebe und Dornen rot färben. Aus den weissen Blüten entwickeln sich rote, ebenfalls bedornte Beeren.

Größe: im Alter deutlich über 50cm, Triebdurchmesser bis 0,6 cm geeignet für Vivarien ab: 15cm

Substrat: Normale Blumenerde, direkt auf Holz (bei hoher Luftfeuchte) oder mit Humus versetzter Moosballen als Aufbindematerial

Feuchtigkeitsbedarf: tropische Sukkulente, je höher die Luftfeuchte desto geringer der Bedarf an Substratfeuchtigkeit

Luftfeuchtigkeit: Von Zimmerluftfeuchte bis 85%

Lichtbedarf: mittelhoch bis hoch, direktes Licht schadet nicht

Temperatur: 10 bis 26 °C

Vermehrung: vegetativ (Bewurzelung von Triebstücken direkt in Erde) oder über Samen

Im Vivarium mit: Amphibien, Froschlurche

Sonstiges/Besonderheiten: Die im Handel sehr häufig gefundene Art ist in der Natur eher selten, und wurde bisher nur an 7 voneinander isolierten Stellen gefunden [1]. Rhipsalis pilocarpa ist sehr einfach zu identifizieren (dem Laien höchstens verwechselbar mit Rhipsalis baccifera ssp horrida – welcher aber extrem selten im Handel ist) und eignet sich ideal für helle trockenere Stellen im trop. Terrarium. Er wächst sogar unter direktem HQI Licht und verfärbt sich dann rötlich. Weiters sind Jungpflanzen oder Ableger auch für sehr kleine Terrarien geeignet, die haarfeinen Dornen scheinen selbst für Amphibien ungefährlich. Vorsichtshalber die Pflanze so platzieren, dass Tiere nicht zu häufig damit in Kontakt kommen.

Quellennachweise

  1. Beschreibung der Art auf Rhipsalis.com Zur Quelle…