Botanischer Name: Rhipsalis baccifera ssp. horrida

Synonym: Rhipsalis horrida

Herkunft: Ostmadagaskar,

Aussehen: Tropischer, epiphytischer und lithophytischer Kaktus mit 10 bis 50cm langen, sich vom Zentrum her stark verzweigenden Trieben. Die blassgrünen Triebe haben 5mm Durchmesser, sind in einzelne Segmente aufgeteilt und mehr oder weniger stark mit weissen Härchen besetzt. Unter starker Beleuchtung verfärben sich die Pflanzen rötlich.
Infloreszenz: weiss, gelblich oder grünlich
Infrukteszenz: grünlich, gelblich oder weiss-transparent; nicht behaart

Größe: bis über 50cm Länge geeignet für Vivarien ab: 30cm

Substrat: epiphytisch und lithophytisch direkt auf Holz oder Stein (Rückwand) im tropischen Terrarium (evtl. mit etwas Humus- oder Moosschicht im Wurzelbereich). Kakteenerde, Orchideenerde oder gleichwertiges bei terrestrischer Kultur.

Feuchtigkeitsbedarf: niedrig im tropischen Terrarium, kann alleine über Luftfeuchte und Sprühwasser versorgt werden. Im Trockenterrarium vorzugsweise terrestrisch mit wasserspeicherndem Substrat, z.B. in einer Hängeampel.

Luftfeuchtigkeit: Zimmerluftfeuchte bis 80%

Lichtbedarf: leicht schattig bis direktes Kunstlicht. HQI Mindestabstand: 30cm.

Temperatur: bis 30°C

Vermehrung: vegetativ über Stecklinge oder generativ über Samen.

Im Vivarium mit: Mantella sp.

Sonstiges/Besonderheiten: Rhipsalis baccifera ssp. horrida sieht dem Rhipsalis pilocarpa der Neotropen sehr ähnlich, ist jedoch deutlich seltener im Handel zu finden. Die Art kann als Samen bezogen werden, oder im Kakteenshop oder Spezialhändler als getopfte Pflanze. Auch wenn die feinen Härchen eine Bestachelung bedeuten, ist die Art für Tiere mit sensibler Haut, sogar für Amphibien geeignet. Die Härchen sind extrem fein und lösen sich nicht leicht ab.

Weitere Fotografien dieses Rhipsalis auf: rhipsalis.com, wovon auch Teile dieser Beschreibung frei übersetzt übernommen wurden.