Botanischer Name: Peperomia glabella

Trivialname: Zwergpfeffer (Sammelname für alle Peperomia Arten), engl. „Cypress Peperomia“

Herkunft: , , ,

Aussehen: Mittelgroße, bis 15cm aufrecht danach kriechende, tropisch sukkulente Ranke. Der Stamm ist von rosa bis tiefrot gefärbt und wechselständig mit oval zugespitzen Blättern besetzt, unter den Blattachseln bilden sich Haftwurzeln. Die Blattoberseite ist dunkler als die Unterseite, es kann ein leicht rötliches Gittermuster auf der Blattoberseite vorkommen.

Größe: Blätter: bis 2,8cm breit, bis 4cm lang [1]. Gesamte Trieblänge bis 1m. geeignet für Vivarien ab: 30cm (Zurückschneiden erforderlich)

Substrat: epiphytisch, lithophytisch (hohe Luftfeuchte!) oder terrestrisch. Das Substrat bei der terr. Kultur sollte kalkfrei oder -arm sein, ansonsten anspruchslos.

Feuchtigkeitsbedarf: gering bis hoch, wächst im trockenen Bereich des trop. Terrarium genauso gut wie in ständiger Feuchtigkeit, je trockener desto dickfleischiger die Blätter.

Luftfeuchtigkeit: 45 bis 80%

Lichtbedarf: mittel – relativ niedrig für Peperomia, die Lichtintensität hat allerdings Einfluß auf der Rotanteil: weniger Licht = rosa Stengel, viel Licht rote Stengel.

Temperatur: 15 bis 30°C

Vermehrung: vegetativ durch Teilung, Triebe abschneiden und in Erde stecken, oder auf Kork mit Moos aufbinden. Wasserglas auch möglich. Evtl. auch generativ, über Samen.

Im Vivarium mit: n/a (Vorschläge: Phelsuma, Gecko-Arten, kleine bis mittelgrosse Frösche)

Besonderheiten: Enthält ein Keton namens „2-Hydroxy-4,6-Dimethoxyacetophenon“ als bisher einzige Art der Gattung Peperomia [2]. Vorsicht ist bei Pflanzenfressern geboten, reines Acetophenon ist gesundheitsschädlich.

Sonstiges: Auch wenn diese Art wie eine Kletterpflanze wirkt, wächst sie ohne Hilfe doch eher hängend oder kriechend. Sie ist sehr dekorativ, einfach zu pflegen, blüht bei viel Licht unscheinbar und ist vor allem hin und wieder in Baumärkten als Zimmerpflanze zu finden.

Quellennachweise

  1. Plants of Viñales Zur Quelle… 
  2. 2-Hydroxy-4,6-dimethoxyacetophenone from Leaves of Peperomia glabella Zur Quelle…