Von: Jan
Am: 28. März, 2013

Taxonomischer Name: Leptopelis uluguruensis

Trivialname: Usambara Waldsteigerfrosch

Verbreitung: Tansania, Eastern Arc Mountains (Uluguru, Udzungwa und Usambara) – evtl. auch weiter verbeitet

Habitat: mittlere Vegetation in Bergregenwäldern bis 1200 mNN

Aussehen: Glasige Haut, die von braun über grünlich bis hin zu hellblau variieren kann. Rücken und Beine entweder einfarbig oder mit mehr oder weniger hell-gelben Flecken übersäht ist. Vereinzelte Individuen haben dazu weisse Sprenkel und/oder sind leicht marmoriert. Bauch immer weiss, Beinunterseiten und Füße hellblau.
Die Augen sind sehr groß, normalerweise in der Aktivitätsphase tief dunkelrot, selten bronze- oder silberglänzend.

Leptopelis uluguruensis Männchen

Leptopelis uluguruensis Männchen

Größe Männchen: bis 3,8cm

Leptopelis uluguruensis Weibchen

Leptopelis uluguruensis Weibchen

Größe Weibchen: bis 5cm

Leptopelis uluguruensis Pärchen

Leptopelis uluguruensis Pärchen

Andere Geschlechtsunterschiede: Die Männchen bekommen in der Aktivitätsphase oder während des Balzens eine blaue Kehle.

Vivariumgröße: mind. 80x50x80cm für eine Gruppe mit 2,2

Vivariumart: subtropisches bis tropisches Regenwaldterrarium oder Paludarium, dicht bepflanzt, schlammige Uferzone, Versteckmöglichkeiten (z.B. Korkröhren)

Temperatur: tags bis maximal 26°C, nachts 18 – 20°C

Luftfeuchtigkeit: 75 bis 90% (Regenzeiten simulieren)

Licht: mittelstark, schattige Zonen bieten

Besonderheiten: Diese sehr attraktive Waldsteigerart ist eher für erfahrenere oder aufmerksame Halter geeignet. Sie benötigt relativ viel Hygiene, die niedrige Temperatur oder ein deutlicher Temperaturabfall nachts ist ebenso wichtig wie ein möglichst geräumiges Terrarium. Die Tiere können sehr weit springen und sich in einem zu kleinen Terrarium die „Nasen aufschlagen“. Von einer Vergesellschaftung ist abzuraten, da die Art schnell unterdrückt werden kann.

Zucht: Über die Fortpflanzungsbiologie ist bis heute kaum etwas bekannt. Nach meinem Wissensstand wurde Leptopelis uluguruensis noch nicht erfolgreich in Gefangenschaft nachgezüchtet.

Bepflanzungsvorschläge: siehe Das Ost-Afrika Terrarium – Eine Pflanzenliste

Dieser Artikel stammt aus dem Archiv und wurde von mir selbst (Jan) geschrieben.

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