Botanischer Name: Lecanopteris luzonensis

Trivialname: Ameisenfarn

Herkunft: / (Insel Luzon)

Aussehen: kriechendes, flaches, teils gewölbtes Rhizom, Laub rippenartig bis 40cm, älterer Teil der Pflanze färbt sich dunkelblau-schwarz

Größe: Laub 45cm Durchmesser, Wuchsform: kriechend

geeignet für Vivarien ab: 60cm

Substrat: durchlässiges Substrat (auf die Möglichkeit der Düngung achten), auch epiphytisch direkt auf Holz oder ähnlichem gebunden, mag es eher feucht, kann auch gut auf ein Spaghnum Beet aufgebunden werden.

Feuchtigkeitsbedarf: immer erdfeucht gehalten

Luftfeuchtigkeit: n/a

Lichtbedarf: kann halbschattig bis schattig positioniert werden

Temperatur: ab 20-24°C

Vermehrung: durch Stecklinge, zur Bewurzelung immer Kontakt zum Substrat geben (=Aufbinden)

Im Vivarium mit: n/a

Sonstiges/Besonderheiten: L. luzonensis lebt in der Natur in Symbiose mit Ameisen („Myrmecophilie“), welche die Pflanze vor Fressfeinden schützen und durch die Aussscheidungen der Tiere mit Nährstoffen versorgen. Dieser Farn kriecht langsam durch das Terrarium und kann dabei eine beeindruckende Größe erreichen. Das aufliegende Rhizom bildet dabei teils durch die Wölbung Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere. Der Farn verfärbt sich im Alter immer dunkler, hier geht das Rhizom fast ins schwarze. Neuaustriebe bilden so etwas wie kleine Haare, welche aber später „ausfallen“.

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