Huperzia squarrosa
Botanischer Name: Huperzia squarrosa
Synonym: Lycopodium squarrosum, Phlegmariurus squarrosus
Trivialname: (engl.) “Tassel Fern”, Bärlapp
Herkunft: Australien, Madagaskar, Mauritius, Seychellen, Taiwan, China, Indochina, Thailand, Indonesien, Malaysia, Micronesien, Franz. Polynesien, Fiji
Aussehen: dicke, am Anfang aufecht wachsende später hängende Triebe, die dicht mit nadelähnlichen Blättchen besetzt sind (erinnert an Äste von Nadelbäumen). Die Art ist meist leuchtend hellgrün bis gelb-grün und bildet an manchen Triebspitzen Vergabelungen, in dessen Achseln später auch Sporangien getragen werden können.
Größe: Triebdurchmesser bis über 3cm, Länge bis über 1 Meter geeignet für Vivarien ab: 80cm (siehe “Besonderheiten”)
Substrat: Rindenmulch, Orchideenerde oder epiphytisch mit Moos aufgebunden
Feuchtigkeitsbedarf: mittel bis hoch
Luftfeuchtigkeit: mind. 80 %
Lichtbedarf: mittel bis hoch
Temperatur: 16 bis 30°C
Vermehrung: Huperzia und Lycopodium lassen sich nur sehr schwer vermehren, wobei H. squarrosa zu den einfachsten zählt. Man schneidet einen langen, am besten gegabelten Trieb ab, behandelt diesen mit Auxinen (Achtung: nicht in besetzten Terrarien durchführen!) und steckt den Trieb mit den Vegetationspunkten (Triebspitze) in Orchideensubstrat. Als eine andere angewandte Methode gilt, einen Trieb – ohne ihn von der Mutterpflanze abzutrennen – mit der Gabelung auf lebendes Sphagnummoos aufliegen zu lassen; dort können sich Wurzeln bilden… Man sagt, dies sei in freier Natur eine der natürlichen Vermehrungsweisen. In jedem Falle kann das Anwachsen sehr lange, wenn nicht Jahre dauern, und ist nicht garantiert.
Im Vivarium mit: Amphibien, Froschlurchen
Besonderheiten: Alle Arten der zu den Sporenpflanzen gehörenden Gattungen Lycopodium und Huperzia (Lycopodiaceae) sind eher für Fortgeschrittene geeignet, da sie ein bestimmtes Zusammenspiel von (viel) Licht, (hohe) Luftfeuchtigkeit und (mässige) Substratfeuchte benötigen und oft auch Frischluftzufuhr mögen – was in einem Terrarium nur mit zusätzlichem Aufwand realisierbar ist. Ein solches Klima ist eher in einem trop. Gewächshaus oder Wintergarten anzutreffen.
Zudem wachsen Lycopodiaceae relativ langsam und werden gerne von Schnecken befallen, auch die Vermehrung ist nicht leicht (wodurch die Exemplare im Handel sehr teuer werden). Das langsame Wachstum ist allerdings ein Pluspunkt, wenn man kleinere Pflanzen ersteht – so kann ein H. squarrosa mindestens 1 bis 2 Jahre in einem Terrarium von ab 80cm Höhe kultiviert werden.
Sonstiges: In Australien als bedrohte Art erfasst.
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