Botanischer Name: Huperzia nummulariifolia

Basionym: Lycopodium nummulariifolium

Synonym: Phlegmariurus nummularifolius

Trivialname: Bärlapp, „Tassel Fern“ (engl.)

Herkunft: , , ,

Aussehen: flach aufeinander liegende grüne glänzende Blättchen, die von weitem ein reptilienartig geschupptes Aussehen geben. Grazile mittelgroße Art, die an den Triebspitzen die für Huperzia typischen gabeligen Verzweigungen ausbildet.

Größe: Triebdurchmesser bis 2cm, Gesamtlänge bis 180cm geeignet für Vivarien ab: 50cm Höhe (siehe unter Besonderheiten)

Substrat: epiphytisch mit oder ohne Moos, oder terrestrisch in Rindenstückchen/Orchideenerde

Feuchtigkeitsbedarf: mittel – je höher die Luftfeuchte, desto niedriger der Substratfeuchtigkeitsbedarf.

Luftfeuchtigkeit: 70 bis 90%

Lichtbedarf: mittel bis mittel-hoch

Temperatur: 24 bis 32°C

Vermehrung: schwer, Triebe der Mutterpflanze werden nicht abgeschnitten und mit dessen Spitze auf Orchideenerde mit Moosanteil oder auf reines lebendes Moos aufgelegt (Absenker). Es können Monate vergehen bis die ersten Wurzeln sichtbar werden, die Triebe faulen schnell. Über eine generative Vermehrung gibt es keine Informationen.

Im Vivarium mit: Amphibien, Froschlurche – Alle Huperziaceae enthalten mehr oder weniger starke Alkaloide, weshalb man bei Pflanzenfressen vorsichtig sein und sich vorher genauer informieren sollte!

Besonderheiten: Diese Art ist zwar ein sehr selten im Handel zu findender Bärlapp, aber einer der schönsten. Es gibt mindestens zwei Wuchsformen: 1. Form – lange bis sehr lange (über 180cm[1]) dünne, wenig verzweigte Triebe; 2. Form – kurze gedrungen wirkende Triebe, die Pflanze sieht dadurch buschiger aus.

Da die zweite Form nicht so groß wird wie die erste, ist sie auch für kleinere Terrarien geeignet. Leider findet man diese im Handel noch seltener.

Für die lange Form ist eine Unterbringung in einem Gewächshaus oder Wintergarten vorzuziehen.

Auf dem Foto in diesem Steckbrief ist die lange Form zu sehen.

Sonstiges: Huperzia nummulariifolia hat mehrere Synonyme, der aktuell akzeptierte Artname ist aber Huperzia nummulariifolia[2].

Quellennachweise

  1. H. nummulariifolia auf „CHARLES ALFORD PLANTS“ Zur Quelle… 
  2. Dr. Robbin C. Moran (New York Botanical Garden) Zum Zitat…