Botanischer Name: Epipremnum amplissimum

Synonym: Rhaphidophora amplissima

Trivialname: Devil´s Ivy (engl.)

Herkunft: , Nordost-,

Aussehen: langgezogen spitz lanzettliche Blätter die silbrig schimmern. Für Epipremnum typische dicke Luftwurzeln, aus den Blattachseln kommend. Altpflanzen weisen einen blass korkigen Stamm und blass korkige Luftwurzeln auf. Und die Blätter verlieren ihren Silberschimmer [1].

Infloreszenz: Spatha creme-weiß, 20 bis 25cm, Spadix 20cm lang.
Infrukteszenz: 20-22 cm lang, Stiel: bis 7 cm. Blass-orange bis rötlich.

Größe: kann so groß wie Monstera deliciosa werden, Jungpflanzen bleiben im Terrarium lange Zeit klein (wie bei anderen Epipremnum) geeignet für Vivarien ab: 80cm

Substrat: anspruchslos da Hemiepiphyt, kommt am Naturstandort auch in sumpfigem Boden (offener Wälder) [2] vor und (zumindest Jungpflanzen) sollen auch schon vollständig submers gefunden worden sein. Kann in humosen Boden oder epiphytisch gepflanzt werden, oder mit den Wurzeln frei im Wasser hängend.

Feuchtigkeitsbedarf: mittel

Luftfeuchtigkeit: gering (dann höhere Substratfeuchte) bis hoch

Lichtbedarf: gering bis hoch

Temperatur: 18 bis 28°C

Vermehrung: Vegetativ über Stecklinge, wie bei anderen Epipremnum.

Im Vivarium mit: mit sehr großen Fröschen erprobt.

Sonstiges/Besonderheiten: E. amplissimum findet man nur schwer im Handel, botanische Gärten haben die Art eher. Sie ist sehr einfach in Haltung und Pflege, ist durch den Silberschimmer ein Blickfang und kann durch die Wuchsform gut „Lücken“ füllen: senkrechte Wände die im unteren Bereich wenig Licht abbekommen. Bei großen Terrarientieren sollte man der Pflanze eine stützende Rankhilfe bieten.

Wie alle Vertreter der Aronstabgewächse giftig, jedoch für die meisten Terrarientiere vermutlich genauso unschädlich wie seine bekannten Verwandten.

Quellennachweise

  1. Araceum.pl (engl.) Zur Quelle… 
  2. Australian Tropical Rainforest Plants (engl.) Zur Quelle…