Botanischer Name: Asparagus setaceus

Synonym: Asparagus plumosus, Protasparagus setaceus

Trivialname: Spargelfarn, Federspargel

Herkunft: , – östliche Kap-Provinz, Natal, Transvaal

Aussehen: terrestrische buschig wachsende Schattenpflanze, mit sehr feinen nadelartigen Scheinblättern. Starkes Wurzelwerk mit karottenförmigen weissen Rhizomen, holzige grüne Triebe mit kleinen spitzen Dornen. Bildet bei genügend Licht kleine weisse Blüten, die sich zu roten Beeren entwickeln.

Größe: bis über 60cm Höhe geeignet für Vivarien ab: 50cm

Substrat: normale Terrarienerde oder humoses Substrat mit kleinem Anteil Sand

Feuchtigkeitsbedarf: mittel, ideal ist zwischendurch abtrocknen lassen

Luftfeuchtigkeit: grosses Spektrum; von Zimmerluftfeuchte bis 80%

Lichtbedarf: niedrig bis hoch, jedoch kein direktes Licht

Temperatur: 18 bis 28°C im Terrarium

Vermehrung: Durch Teilung des Wurzelballens oder Aussähen der in den Früchten enthaltenen Samen (Bodentemperatur: 25°C [1])

Im Vivarium mit: Amphibien/Frösche – Die Art wurde über Jahre in einem Terrarium mit Bananenfröschen (Afrixalus ssp.) gehalten. Die Tiere hatten keine Probleme mit den Dornen. Er wird auch sehr oft in Chamaeleon-Terrarien verwendet.

Sonstiges: Im Handel findet man mindestens zwei Formen: Asparagus setaceus „pyramidalis“ und Asparagus setaceus „plumosus“. „Pyramidalis“ hat aufrechte Triebe, die vom Habitus dem Essspargel (Asparagus officinalis) ähneln, die andere Form hat waagerecht wachsende „Wedel“, die eher an Farnwedel erinnern (daher der deutsche Name).

Besonderheiten: Asparagus setaceus beginnt mit der Zeit zu ranken, es bilden sich vereinzelte ungewöhnlich lange, dünne, antennenartige Triebe mit wenigen bis garkeinen Blättern, die nach Halt suchen. So kann die Pflanze über eingebrachte Äste das ganze Terrarium überwuchern.

Beispiel für eine „Antenne“: http://davesgarden.com/guides/pf/showimage/11974/

Quellennachweise

  1. Zimmerpflanzenlexikon.info Zur Quelle…